Rennrad Blog

Gestern Abend musste ich wieder einmal Sir Arthur Conan Doyle bemühen. Ich war fertig von einer bis dahin harten Woche. Also rauf auf das Rennrad, mit im Sonnenlicht glitzernden Speichen über die Straße gejagt, und dabei an nichts anderes mehr gedacht, als meinen runden Rund.

Zugegeben, das ist nicht mehr so nahe am Originalzitat, aber ich bin sicher, der gute Mann fühlte schon vor langer Zeit genau das Gleiche.

 

Besorg Dir ein Rennrad

Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen. Noch so ein abgewandeltes Zitat (Mark Twain), das in diesem Zusammenhang einfach nicht fehlen darf.

Doch zurück zum Titel: Ich habe gestern wieder einmal den Inhalt meines Blogs überflogen, der eigentlich kein reiner Rennrad-Blog ist. Und ich musste feststellen, dass ich den Kopf zwar voller Fahrradgeschichten habe, aber zuletzt immer nur die erzählt habe, die mit einem Rennrad zu tun haben. Streng genommen sind es vor allem welche über klassische Rennräder aus Stahl.

Doch warum ist das so?

Dazu möchte ich ausnahmsweise einmal Bilder statt Worte bemühen…

Es beginnt beim Rennlenker

Dazu: Chrom und poliertes Aluminium

Nitto Lenker und Vorbau

Ein schlankes Oberrohr

Zurückhaltende Eleganz

Strahlende Farben

Einzigartige Strecken

Und so vieles mehr…

Warum kein Rennrad-Blog?

Auch wenn es sich momentan meist um Rennräder dreht, wenn ich hier schreibe, möchte ich mich einfach nicht darauf beschränken. Meine Fahrradgeschichten sind auch weiterhin mehr als nur ein Rennrad-Blog.

Schon zu oft hat sich mein Fokus zumindest zeitweise verschoben. Zu sehr interessiert mich die ganze Vielfalt, die das Fahrrad bietet, vom Tandem bis zur Enduro Werksmaschine. Also werde ich auch wieder darüber schreiben, sobald es sich aufdrängt.

Das Rennrad ist für mich einfach der König unter den Fahrrädern, der Rennlenker im Grunde ein MUSS, und auch das Einsatzspektrum hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verschoben (siehe hierzu auch meinen Beitrag Große Freiheit 28). Bei meinen Fahrradgeschichten ist es momentan einfach genauso.

Das ändert nichts daran, dass mich auch weiterhin die Idee des perfekten Fahrrades begeistert, des muskelbetriebenen Begleiters für alle Fälle.

Der Elektro-Antrieb hingegen – derzeit in aller Munde – spielt für mich dabei keine Rolle, gerade so, als wäre ein Fahrrad damit ein ganz anderes Gefährt. Und vielleicht ist das ja auch so.

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