Bianchi Specialissima

Es gibt eine gute Handvoll Rennräder, die in keiner richtigen Rennrad-Sammlung fehlen dürfen. Ein Bianchi Specialissima im Farbton celeste gehört ganz sicher dazu.

Ein hochwertiges Rennrad von Bianchi aus den Siebziger-Jahren stand zwar schon ein paar Jahre auf meinem Wunschzettel, aber richtig gesucht habe ich danach nie. Dank eines Mitstreiters, dem seines zu klein war, hat mich trotzdem eines gefunden. Und so drehe ich seit März einen erheblichen Teil meiner Runden auf einem Bianchi Specilissima aus dem Jahr 1975. Und das macht richtig Spaß…

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Wenn der Vater mit dem Sohne…

Fahrrad fährt.

Alles hat zwei Seiten.

Seit Mitte März legt die Corona-Krise nun das öffentliche Leben in Ketten. Täglich höhere Infizierten-Zahlen und die Angst um unseren gewohnten Wohlstand beherrschen die täglichen Nachrichten. Dem kann sich niemand entziehen.

Auf der anderen Seite: schönstes Frühlingswetter, keine Termine, leere Straßen und ein neunjähriger Sohn, der seitdem der Fußballverein das Training eingestellt hat, täglich fragt, wann wir wieder zusammen Radfahren gehen.

Klammert man das Corona-Virus geistig aus, erleben wir gerade eine einmalig schöne Zeit zusammen…

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Rahmenbau vom Feinsten

Indian Summer by Horst Krämer aka zircone

Wenn ich gefragt werde, welche optischen Eigenschaften mich an einem Rennradrahmen besonders ansprechen, muss ich nicht lange nachdenken: schlanke Stahlrohre, horizontales Oberrohr, dezente Farbgebung und eine hohe Verarbeitungsqualität.

Ergänzen kann ich das dann noch mit einem Verweis auf meinen eigenen Rennrad-Bestand.

Seit vergangener Woche sticht beim Blick auf eben diesen zumindest ein Rahmen deutlich heraus. Das hat auch damit zu tun, dass er moderner ist, aber eben nicht nur…

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ICE Sprint X Liegerad – Trike

Neuer Spleen oder geniale Idee?

„Das ist doch gar kein richtiges Fahrrad! Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Dir das auf Dauer gefällt.“ Mit diesen Worten versuchte meine Frau, mir meinen neuen Spleen noch auszureden, aber da hatte ich mich schon zu sehr mit dem ICE Sprint X Liegerad beschäftigt, um mich noch abbringen zu lassen.

Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht auch Bedenken hatte, schon der mittleren vierstelligen Investitionssumme wegen, die mich der neue Spleen kosten würde. Verglichen mit den alten Rennrädern, die ich mir sonst so leiste, schlug das ICE Sprint X Liegerad schon gewaltig zu Buche.

Doch das liegt nun schon mehr als 6 Wochen und gut 500 Liegerad-Kilometer zurück… „ICE Sprint X Liegerad – Trike“ weiterlesen

L’Eroica affascinato

Faszination Eroica Gaiole.

Meine jährliche Reise ins italienische Chianti zur Eroica begeistert mich jedes Mal ein wenig mehr, ein anderes Fazit kann ich auch dieses Jahr einfach nicht ziehen.

Dabei dachte ich in Anbetracht des doch beträchlichen Aufwands vor meiner Abreise dieses Jahr ernsthaft darüber nach, ob man es nach drei aufeinander folgenden Teilnahmen nicht erst einmal gut sein lassen sollte… „L’Eroica affascinato“ weiterlesen

Rennrad Blog

L'Eroica in der Nacht

Gestern Abend musste ich wieder einmal Sir Arthur Conan Doyle bemühen. Ich war fertig von einer bis dahin harten Woche. Also rauf auf das Rennrad, mit im Sonnenlicht glitzernden Speichen über die Straße gejagt, und dabei an nichts anderes mehr gedacht, als meinen runden Rund.

Zugegeben, das ist nicht mehr so nahe am Originalzitat, aber ich bin sicher, der gute Mann fühlte schon vor langer Zeit genau das Gleiche.

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In Velo Veritas 2019

Schon als Kind wurde mir eingeschärft, dass man bei Gewitter besser nicht auf einem Fahrrad sitzt. Dass eines aus Stahl dabei noch weniger vorteilhaft ist, war damals obsolet. Die klassischen Rennräder um mich herum, mittendrin bei der In Velo Veritas, sind das natürlich auch, nur scheine ich gerade der einzige zu sein, den das bekümmert. Fast gleichzeitig bohren sich zwei krelle Blitze senkrecht in den Bergrücken vor mir. Eins, zwei… und schon brüllt der Donner gegen das Prasseln des Regens an…

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Kirschblüten Radklassik

Kaltstart in die Saison.

Der Wind treibt immer wieder dunkle Wolkenfelder über den Himmel, als ich am Sonntagmorgen auf den Stadtplatz in Eferding (Oberösterreich) einbiege und zu meiner großen Freude nicht nur ein Startzelt vorfinde, sondern auch freie Parkplätze.

Es ist ein echter Vorteil der eher kleinen Veranstaltungen, gerade auf dem Lande, dass man sich im Grunde auf nichts vorbereiten muss. Man kann einfach anreisen und müsste sich im Grunde nicht einmal vorher anmelden. Letzteres habe ich natürlich trotzdem getan. Wer weiß, ob ich sonst so früh am Morgen aus dem Bett gekommen wäre.

Kaum habe ich den Motor aus, strahlt mir die Sonne einladend durch die Windschutzscheibe ins Gesicht. So ist der April, gerade noch dunkel und wolkenverhangen,  jetzt schon sonnig und… kalt.  Das Außenthermometer zeigt 7 Grad. „Kirschblüten Radklassik“ weiterlesen