Bianchi Specialissima

Es gibt eine gute Handvoll Rennräder, die in keiner richtigen Rennrad-Sammlung fehlen dürfen. Ein Bianchi Specialissima im Farbton celeste gehört ganz sicher dazu.

Ein hochwertiges Rennrad von Bianchi aus den Siebziger-Jahren stand zwar schon ein paar Jahre auf meinem Wunschzettel, aber richtig gesucht habe ich danach nie. Dank eines Mitstreiters, dem seines zu klein war, hat mich trotzdem eines gefunden. Und so drehe ich seit März einen erheblichen Teil meiner Runden auf einem Bianchi Specilissima aus dem Jahr 1975. Und das macht richtig Spaß…

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Tandem Technik (2)

Ging es in meinem Beitrag Tandem fahren (1) noch mehr über unsere Erfahrungen und die Vorzüge des Tandemfahrens für unterschiedlich starke Partner, so soll es diesmal vor allem um die Tandem-Technik gehen.

Unsere Radreisen mit dem vielen Gepäck und die lange Standzeit danach haben unser Tandem natürlich mitgenommen und es hat sich eine technische Generalüberholung mehr als verdient. Außerdem wollen wir nach der langjährigen Pause wieder etwas öfter damit unterwegs sein. Angefangen haben wir schon.

Ein passender Anlass für ein paar ergänzende Worte über die spezielle Tandem-Technik und ihre Besonderheiten…

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Tandem fahren (1)

Das geteilte Fahrrad und warum Zwei plus zwei nicht vier ergibt.

Alles hat seine Zeit. Für ein paar schöne Jahre war das knallrote Tandem mit dem passenden Namen „Red“ eine feste Größe unserer jährlichen Urlaubsplanung.

Auf dem stoischen Rad fuhren wir zu zweit in die ewige Stadt und in anderen Jahren mit viel Gepäck durch Schweden und die Schweiz.

Mit der Geburt unseres Sohnes war die Zeit der zweisam geteilten Touren zunächst vorbei, aber weggeben wollten wir unser Tandem trotzdem nicht…

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Wenn der Vater mit dem Sohne…

Fahrrad fährt.

Alles hat zwei Seiten.

Seit Mitte März legt die Corona-Krise nun das öffentliche Leben in Ketten. Täglich höhere Infizierten-Zahlen und die Angst um unseren gewohnten Wohlstand beherrschen die täglichen Nachrichten. Dem kann sich niemand entziehen.

Auf der anderen Seite: schönstes Frühlingswetter, keine Termine, leere Straßen und ein neunjähriger Sohn, der seitdem der Fußballverein das Training eingestellt hat, täglich fragt, wann wir wieder zusammen Radfahren gehen.

Klammert man das Corona-Virus geistig aus, erleben wir gerade eine einmalig schöne Zeit zusammen…

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Rahmenbau vom Feinsten

Indian Summer by Horst Krämer aka zircone

Wenn ich gefragt werde, welche optischen Eigenschaften mich an einem Rennradrahmen besonders ansprechen, muss ich nicht lange nachdenken: schlanke Stahlrohre, horizontales Oberrohr, dezente Farbgebung und eine hohe Verarbeitungsqualität.

Ergänzen kann ich das dann noch mit einem Verweis auf meinen eigenen Rennrad-Bestand.

Seit vergangener Woche sticht beim Blick auf eben diesen zumindest ein Rahmen deutlich heraus. Das hat auch damit zu tun, dass er moderner ist, aber eben nicht nur…

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ICE Sprint X Liegerad – Trike

Neuer Spleen oder geniale Idee?

„Das ist doch gar kein richtiges Fahrrad! Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Dir das auf Dauer gefällt.“ Mit diesen Worten versuchte meine Frau, mir meinen neuen Spleen noch auszureden, aber da hatte ich mich schon zu sehr mit dem ICE Sprint X Liegerad beschäftigt, um mich noch abbringen zu lassen.

Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht auch Bedenken hatte, schon der mittleren vierstelligen Investitionssumme wegen, die mich der neue Spleen kosten würde. Verglichen mit den alten Rennrädern, die ich mir sonst so leiste, schlug das ICE Sprint X Liegerad schon gewaltig zu Buche.

Doch das liegt nun schon mehr als 6 Wochen und gut 500 Liegerad-Kilometer zurück… „ICE Sprint X Liegerad – Trike“ weiterlesen

Japanische Zurückhaltung: Tsunoda

Japanische Zurückhaltung: Tsunoda
Toller Japaner: Tsunoda aus den 1970ern.

Nach all den Jahren, in denen ich mich jetzt schon mit klassischen Rennrädern beschäftige, kann ich eines klar sagen: Ich habe eine besondere Vorliebe für japanische Rennräder und Komponenten.

Als sich mir kürzlich die günstige Gelegenheit bot, ein ziemlich seltenes Tsunoda Rahmen-Set aus Mitte der 1970er Jahre zu kaufen, habe ich nicht lange gezögert. Also keine Sekunde.

Mit seiner zurückhaltenden Farbgebung, den Chrommuffen und nicht zuletzt dem tollen Erhaltungszustand hat es mir sofort gefallen. „Japanische Zurückhaltung: Tsunoda“ weiterlesen