Velos de course – Französische Rennräder

Französische Rennräder sind anders – anspruchsvoller.

In den vergangenen Wochen haben mich zwei französische Rennräder beschäftigt. Das erste habe ich ganz gezielt gekauft, das andere eher zufällig. Die eine rassige Zigeunerin (Gitane) – das andere stoischer Randonneur (Peugeot), beide aus den 70er Jahren und beide können ihr Alter nicht wirklich verbergen. Vielleicht versprühen sie gerade deshalb einen besonderen Charme. „Velos de course – Französische Rennräder“ weiterlesen

650b-Randonneur im zweiten Anlauf

Kaum ein Fahrradtyp kann mich so in seinen Bann ziehen, wie ein leichtes Reiserad mit Rennlenker. Ähnlich dem Aufbau der klassischen Randonneur Rennräder, wie sie viele Langstreckenradler seit Jahrzehnten schätzen.

Wenn ein derart gestaltetes Reise- oder Ranndoneur-Fahrrad dann noch auf einem klassischen Rennradrahmen aus Stahl basiert, dann fühle ich mich wirklich abgeholt in meinen Vorstellungen vom perfekten Rad.

Doch was hat das eigentlich mit dem Laufradmaß 650b zu tun? „650b-Randonneur im zweiten Anlauf“ weiterlesen

Gestatten: Wagner. Schick und schnell.

Ende letzten Jahres stolperte ich über eine Kleinanzeige, in der ein unauffälliges, aber irgendwie anziehendes Rennrad des Rahmenbauers „Hardo Wagner“ angeboten wurde. Hardo Wagner war mir bis dahin völlig unbekannt und ich begann ein wenig zu recherchieren.

Zunächst fand ich nicht viel mehr heraus, als dass es sich bei Hardo Wagner offenbar um einen norddeutschen Rahmenbauer handelt, der vor allem unter Reiseradlern einen wirklich guten Ruf genießt.

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650b-Umbau: Ein Rennrad zum Reisen

Vom Rennrad-Klassiker zum Reiserad

Schon seit längerem halte ich Ausschau nach einem schönen Stahlrahmen mit Ösen, auf dessen Basis ich mir einen klassisch angehauchten Light-Tourer bzw. ein reisetaugliches Rennrad aufbauen kann.

Bereits meine ersten Radreisen habe ich mit dem Rennrad und notdürftig angeflanschtem Gepäckträger unternommen und diese Idee des „leichten“ Reisens fasziniert mich bis heute. Nur „notdürftig“ möchte ich die Ausstattung heute nicht mehr. „650b-Umbau: Ein Rennrad zum Reisen“ weiterlesen

Centurion Semi Professional (1978)

Japanischer Rennrad-Traum in himmelblau.

Das Centurion Semi Professional gehört zu den schönsten Rennrädern, die ich je gesehen habe. Der Rahmen aus Tange Champion Rohren präsentiert sich makellos verarbeitet in einem wunderbaren Blauton, der durch die verchromten Muffen ganz besonders zur Geltung kommt.

Schon nach dem Kauf des Rahmens habe ich meine Begeisterung unter dem Titel „Blue Steel“ zum Ausdruck gebracht. In den letzten Wochen ist aus dem schönen Stück Stahl nun ein komplettes Rad entstanden. „Centurion Semi Professional (1978)“ weiterlesen

Blue Steel

Mit seinem himmelblauen Lack, in dezentem Perlmutt-Effekt ausgeführt und auch nach fast 40 Jahren noch annähernd makellos, hat mich das Centurion Semi Professional schnell verführt. Ich konnte nicht anders. Ich musste es kaufen.

Centurion Semi Professional (1978)

Die verchromten Muffen und der vom Werk aus sparsame Einsatz von Schriftzügen (Decals) tragen zusätzlich zur schlichten Eleganz dieses neuen Rahmens für meine kleine Rennrad-Sammlung bei.

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