L’Eroica Gaiole

In mehr als 30 Jahren, die seit meinem ersten Rennradkauf vergangen sind, habe ich so einiges auf schmalen Reifen erlebt.

Ich war mit dem Rennrad auf Reisen und bin als Amateur Radrennen gefahren. Auch die Teilnahme an Breitensportveranstaltungen und Radmarathons wie dem anspruchsvollen Ötztaler oder der einwöchigen Tour-Transalp gehörte für mich immer wieder dazu.

Und dennoch, meine erste Teilnahme bei der Eroica Gaiole in der wunderschönen toskanischen Region Chianti hat mich noch einmal wirklich überrascht, und das im positiven Sinn. „L’Eroica Gaiole“ weiterlesen

650b-Umbau: Ein Rennrad zum Reisen

Vom Rennrad-Klassiker zum Reiserad

Schon seit längerem halte ich Ausschau nach einem schönen Stahlrahmen mit Ösen, auf dessen Basis ich mir einen klassisch angehauchten Light-Tourer bzw. ein reisetaugliches Rennrad aufbauen kann.

Bereits meine ersten Radreisen habe ich mit dem Rennrad und notdürftig angeflanschtem Gepäckträger unternommen und diese Idee des „leichten“ Reisens fasziniert mich bis heute. Nur „notdürftig“ möchte ich die Ausstattung heute nicht mehr. „650b-Umbau: Ein Rennrad zum Reisen“ weiterlesen

Centurion Semi Professional (1978)

Japanischer Rennrad-Traum in himmelblau.

Das Centurion Semi Professional gehört zu den schönsten Rennrädern, die ich je gesehen habe. Der Rahmen aus Tange Champion Rohren präsentiert sich makellos verarbeitet in einem wunderbaren Blauton, der durch die verchromten Muffen ganz besonders zur Geltung kommt.

Schon nach dem Kauf des Rahmens habe ich meine Begeisterung unter dem Titel „Blue Steel“ zum Ausdruck gebracht. In den letzten Wochen ist aus dem schönen Stück Stahl nun ein komplettes Rad entstanden. „Centurion Semi Professional (1978)“ weiterlesen

Was für ein Rennen!

Mailand – San Remo 2017.

Einer Perlenkette gleich schlängelt sich der gut vierzig Köpfe zählende Rest des Pelotons den sanften, lang gezogenen Anstieg zum Poggio di San Remo hinauf. Obwohl nur 160 Meter hoch, bietet er alljährlich die Kulisse für den Showdown der Classicissima, dem ersten echten Frühjahrsklassiker im Rennkalender der Radprofis.

Das Tempo ist sehr hoch und trotzdem scheint die Steigung aufgrund der hohen Leistungsdichte im Feld wieder einmal zu sanft für eine vorentscheidende Selektion. Wird es mangels Attacken also wieder zu einem Sprint des Feldes kommen, wie schon so oft in jüngeren Jahren?

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